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historische Führungen in Berlin und Brandenburg
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Restexemplare vom Buch "Franzosen in und um Berlin 1806 - 1813" sind bei uns per Mail bestellbar. Buchpreis 15,-€ zuzüglich 2,60€ Versandkostenanteil. 
Der Erlös wird für ein Denkmalprojekt für die Gefallenen des Reitergefechtes bei Zehdenick verwendet.
Inhalt

Einleitung

Ereignisse nach den Schlachten von Jena und Auerstedt beim Rückzug der Preußen 1806

- Der Rückzug der Preußischen Armee nach den Schlachten von Jena und Auerstedt
- Besetzung von Potsdam
- Franzosen in Spandau
- Franzosen in Oranienburg
- Franzosen vor Berlin
- Franzosen in Berlin
- Reitergefecht bei Zehdenick
- Gefechte bei Boizenburg und Wichmannsdorf
- Kapitulation von Prenzlau
- Gefecht bei Schönwerder
- Die Kapitulation von Pasewalk
- Weitere Kapitulationen
- Berlin unter französischer Besatzung
- Biwaks und Friedhöfe in und um Berlin

Durchzug der Franzosen 1812
- Fontane beschreibt den Durchzug durch Liebenberg
- Napoleon 1812 um Berlin?

Befreiungskämpfe im Großraum Berlin 1813
- Gefechte bei Gölsdorf und Ahrensdorf
- Gefecht bei Werneuchen
- Weiter in Richtung Berlin
- Die Plünderung von Bernau
- Abzug der Franzosen aus Berlin
- Belagerung von Spandau
- Ereignisse und Gefechte in und um Berlin 1813

Berlin bleibt frei
- Gefechte bei Trebbin, Beuthen, Ludwigsfelde und Wietstock
- Schlacht bei Großbeeren
- Gefecht bei Hagelberg
- Schlacht bei Dennewitz

Persönlichkeiten der Befreiungskriege auf Berliner Friedhöfen
- Alter Garnisonfriedhof
- Invalidenfriedhof

Erinnerung in den Gemeinden
- Gedenken der Gefallenen
- Denkmäler in Berlin
- Straßen und Plätze in Berlin

Der letzte Lützower
Bitte der Autoren
------------------------------------------------------------------------------Auslöser unsere Arbeiten war die mündliche Überlieferung eines Franzosenfriedhofes eines Biwaks nördlich Berlins. Die vergebliche Quellensuche, ja sogar vergebliche Probegrabungen mit einer Schulklasse führte zu keinem schlüssigen Ergebnis. Und so war es mit vielen überlieferten Ereignissen. Legenden, Vermutungen, Verwechslungen und Archivverluste erschwerten die Recherchen. Aber das ganze ist doch erst 200 Jahre her. Wir wissen, welche Pharaonen welche Krankheiten hatten, welches Getreide die Sumerer anbauten und welches Brot Alexander der Große seinen Truppen als Marschverpflegung gab, aber wo bei Berlin vor 200 Jahren monatelang feindliche 30 000 Mann lagerten oder wo hunderte Preußen nach dem Kampf für die Heimat verscharrt wurden, wissen wir nicht mehr. Alle Augenzeugen sind tot, keiner hat es aufgeschrieben. Wir haben versucht, Überlieferungen auf wahre Ereignisse zu prüfen, haben Gräber gesucht, Stadtarchive durchforstet und alte Bücher gelesen, die möglichst zeitnah zu den Ereignissen geschrieben wurden. Dabei ist uns aufgefallen, dass damals der Soldat kein Recht auf eine Grabstelle hatte, somit auch keine Soldatenfriedhöfe nach unseren Vorstellungen angelegt wurden und auch in der Regel Gefallene nicht auf örtlichen Kirchfriedhöfen begraben wurden. Meist wurden Massengräber an der Stelle angelegt, wo die meisten Toten lagen. Erst 1871 wurde zwischen Preußen und Frankreich das Recht des Soldaten auf ein eigenes Grab festgelegt und jede Seite zur Grabpflege verpflichtet. Diese Festlegung gilt übrigens formal noch heute. Unsere Ergebnisse sind eigentlich niederschmetternd. Gräber der Gefallenen sind vergessen und vermüllt, Denkmäler sind teilweise verschwunden oder aus ideologischen Gründen geschändet. Gedenktafeln sind selbst aus den meisten Kirchen verschwunden oder in eine Turmecke gestellt. Archivmaterial ist teilweise vernichtet, verkommen oder nicht aufgearbeitet. Napoleon war nie in den Orten, die sich seiner Anwesenheit in Ortschroniken brüsten. Selbst Augenzeugen berichten in ihren Schriften teilweise sehr unterschiedlich über dasselbe Ereignis. Und trotzdem hat dieses Buch plötzlich mehr Seiten, als wir glaubten füllen zu können. Viele Legenden warten noch auf Ihre Entzauberung und offene Fragen werden sich durch Funde in Archiven beantworten. Dazu bedarf es aber Leute die sich mit Ihrer Heimatgeschichte befassen und nach Antworten suchen. Dazu soll dieses Buch dienen, damit auch die Einsteiger eine kleine Starthilfe haben.
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Unser neues Buch "Das Reitergefecht bei Zehdenick" ist ob sofort auch bei uns per Mail bestellbar. Buchpreis 8,-€ zuzüglich 2,20€ Versandkostenanteil. 
Der Erlös wird auch hier für das Denkmalprojekt für die Gefallenen des Reitergefechtes bei Zehdenick verwendet.
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800 Jahre Zehdenick und 210 Jahre Reitergefecht bei Zehdenick, ein guter Anlass nun endlich die Ergebnisse unserer Forschungen, die wir mit den Recherchen zum Buch „Franzosen in und um Berlin 1806 - 1813“ begonnen haben, vor zustellen.
Im Laufe der Forschungen stellten wir fest, dass das Ereignis, nicht gerade zur Erhöhung des Ruhmes der preußischen Waffen beigetragen hat.
Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses durchaus für den damaligen Kriegsverlauf bedeutende Gefecht, in der späteren Heroisierung der preußischen Waffen sehr wenig Beachtung fand.
Napoleon war die Wichtigkeit des erfolgreichen Gefechts anscheinend sehr wohl bewusst, was ihn dazu bewegte, die Ereignisse bei Zehdenick in seinem 20. Bulletin besonders hervor zu heben.
Der nach diesem Dilemma durch General Bülow im Auftrag des preußischen Königs gefertigte Untersuchungsbericht wurde zwar nie veröffentlicht, der Abschlussbericht aber, ist nach 100 Jahren später in einem Buch zu lesen.
Der Ruf, die Legende und die späteren Erfolge der Preußen passten einfach nicht zu den Ergebnissen des 26.Oktober 1906 bei Zehdenick.
Legenden, Vermutungen, frei erfundene Geschichten Verwechslungen und Archivverluste erschwerten die Recherchen.
Auch stellten wir fest, dass in den Quellen vom Gefecht an einer Brücke gesprochen wird, in Wirklichkeit waren es aber mehrere Gefechte an mindestens 5 verschiedenen Brücken.
Es heißt laut Geschichtsschreibung, dass es 2 Kavalleriegeneräle mit dem Namen „von Zieten“ gab, aber es gab eben 3 Kavalleriegeneräle mit dem Namen „von Zieten“.
Schließlich müssten wir auch  akzeptieren, dass die gefertigten Akten zum Untersuchungsbericht in den Flammen des letzten  Krieges vernichtet wurden.
Trotzdem haben wir heute ein recht klares Bild von den damaligen Ereignissen und haben nun auch alle Orte des Geschehens gefunden und man kann vor Ort die Ereignisse an den speziellen Örtlichkeiten nachempfinden. Die Schaffung eines historischen Lehrpfades ist hier durchaus zu empfehlen.