historische Führungen in Berlin und Brandenburg
COPYRIGHT © 2015-2018
Logo schwarz.jpg
und alles barrierefrei!
StartAngebote Angebote BerlinAngebote BrandenburgAGBWir in der VHS PankowVeranstaltungenKontaktunsere BücherAktuelles
Der Historien(Fahrrad)wanderweg 1806 befindet sich im Aufbau!
 
 Zum Totensonntag errichteten wir auf dem Kirchfriedhof von Wichmannsdorf ein Gedenkkreuz für die im Gefecht bei Wichmannsdorf gefallenen Soldaten.
In Schönermark in der Uckermark steht jetzt ein Gedenkkreuz auf dem alten Kirchhof der Dorfkirche ein Gedenkkreuz zur Erinnerung an die preußischen Soldaten, die sich hier, erschöpft von den Strapazen, sich das Leben nahmen.
In Liebenwalde stehen seit Ende Oktober zu 213. Jahrestag 2 Erinnerungskreuze an der ehemaligen Havelbrücke und an der Finow-Kanal-Brücke zum Gedenken der dort getöteten Preußen und Franzosen.
Wir wollten auch an der Rhinbrücke bei Rhinow ein Gedenkkreuz für die 24 gefallenen Preußen und den unbekannten gefallenen Franzosen errichten.
Die Landesstraßenverwaltung schrieb uns einen so netten Brief, den wir hier veröffentlichen wollen, um zu zeigen, dass die von uns bezahlten „Dienstleister“ mit ihrer Arbeit ganz bei der Sache sind. Schwarze Realsatire, die das Leben schreibt.
  Sehr geehrter Herr Hückler,
nichtamtliche Hinweiszeichen kommen außerhalb der Ortsdurchfahrten auf Straßengrund außerhalb des Verkehrsraumes und nur dann in Betracht, wenn die Voraussetzungen für eine amtliche Beschilderung nicht vorliegen, aber ein Verkehrsbedürfnis für die Aufstellung eines nichtamtlichen Hinweiszeichens auf einen Betrieb oder eineEinrichtung besteht. Ein Verkehrsbedürfnis besteht, wenn die Hinweisbeschilderung zur Orientierung der Verkehrsteilnehmerinnen/ Verkehrsteilnehmer zweckmäßig und erforderlich ist. Es ist vorliegend nicht zweckmäßig und nicht erforderlich, diese Hinweisbeschilderung aufzustellen. Der Aufstellung des nichtamtlichen Hinweiszeichens (Gedenkkreuz) außerorts stimme ich nicht zu.  
Freundliche Grüße
im Auftrag 
Unsere Recherchen zu unserem 1. Buch „Franzosen in und um Berlin 1806 - 1813“ weckten unser Interesse, die Ereignisse im Oktober 1806 zwischen Jena und Auerstedt  und Prenzlau näher zu erforschen. Die Broschüre zum 750. Jubiläum der Stadt Zehdenick im Jahr 2016, über das Reitergefecht und unsere Organisation der Gefechtsdarstellung auf der Havelbrücke waren das 1. Ergebnis. Mit dem Verkauf finanzierten wir, mit Unterstützung von „Jena 1806 e.V.“ und weiteren Spendern, den Gedenkstein mit 2 Eichen am Feld nahe Hammelspring, dort wo Franzosen und Preußen nach dem 26.10.1806 ihre letzte Ruhe fanden.
 
Weitere Forschungen in den Regionen um Genthin, Rathenow, Fehrbellin, Gransee, Boitzenburg und Prenzlau ergaben so viele Details, dass wir glauben, einen Historienweg zu dem damaligen Marsch der Preußen unter Fürst Hohenlohe zwischen Magdeburg und Prenzlau gestalten zu können, der die damaligen Ereignisse vor Ort oder auf dem Sofa zu Hause erlebbar macht. Damit erfüllen wir auch den Wunsch vieler Fahrradtouristen Geschichte mit Fahrradtourismus zu verbinden.     
Kern dieser umfangreichen Wege sind die historisch belegten Marschstrecken, Kampfplätze mit Grabstellen, als Hauptquartier genutzte Gebäude und Dörfer und Städte, die in Ihrer Substanz die Zeit von 1806 eingefangen haben. Um diese Wege auszugestalten, sind Partner vor Ort zwingend wichtig, denn Wegweiser und Hinweistafeln müssen finanziert und gepflegt werden. Dieser Prozess der Ausgestaltung der Wege wird sich, beeinflusst von der Akzeptanz der Nutzer und der Kommunen, hoffentlich auch nach „Inbetriebnahme“ noch entwickeln.  Natürlich finden nicht alle diese Idee, einen Erlebnisweg mit einem militärischen Hintergrund aufzubauen, für unterstützenswert. 
Die Widmung der Wegstrecke, und dann noch über mehrere Landkreise und mehrere Bundesländer, in einen offiziellen Fahrradwanderweg ist an so viele Bedingungen geknüpft, dass wir es schlicht aufgaben diesen Titel anzustreben. 
Ziel unserer Arbeit ist es:
Die Schlachtfelder von Jena und Auerstedt,
den Rückzugsweg unter General Fürst von Hohenlohe durch den Harz bis Magdeburg,
den Marsch von General von Blücher mit der geretteten schweren Artillerie
und der Rückzug der Truppen des Herzogs von Weimar westlich um den Harz herum Richtung Sandau an der Elbe,
der Marsch der Truppen von Fürst von Hohenlohe von Magdeburg nach Prenzlau,
der Marsch der Truppen des Generals von Winning  gemeinsam mit den Truppen des Generals von Blücher nach Ratekau und der Franzosen unter Führung von Marschall Murat von Oranienburg nach Stettin,
mit Hilfe eines Historienwanderführers besser erlebbar zu machen, um somit die damaligen Ereignisse, die die Geschichte unseres Landes beeinflussten, vor Ort  leichter zu verstehen.    
Finow-Kanalbrücke Havelbrücke Wichmannsdorf